75% Frucht - Ohne Konservierungmittel | Im Herzen der Dolomiten
Marille, die Diva des Vinschgaus
Ein Gespräch mit Stefan und Karoline
Der Anbau der Marille hat im Südtiroler Alpenraum eine Tradition von mehr als 150 Jahren. Bei Alpe Pragas wird die Marille liebevoll als „Diva“ bezeichnet – sensibel, unberechenbar und nur dann großzügig, wenn Sonne, Wind und Wetter perfekt harmonieren.
Die Vinschger Marille, eine autochthone Sorte, gedeiht auf Höhenlagen zwischen 500 und 1.200 Metern und überzeugt durch ihre natürliche Süße sowie ihr außergewöhnlich intensives Aroma.Südtirol ist mit rund 85 Hektar Anbaufläche eine kleine, exklusive Marillenregion. Fast der gesamte Anbau konzentriert sich auf den Vinschgau – zwischen Meran und dem Reschenpass.

Wie ein guter Wein entwickelt die Vinschger Marille jedes Jahr ein eigenes Aromaprofil. Gleichzeitig reagiert sie äußerst empfindlich auf Niederschläge und Temperaturschwankungen – eine Herausforderung, die durch den Klimawandel zunehmend spürbar wird. Doch gerade diese Fragilität macht ihren besonderen Charakter aus. In guten Sommern entstehen Früchte von außergewöhnlicher Qualität: saftig, aromatisch und kostbar in ihrer kurzen Reifezeit.

Bei Alpe Pragas wird jede Marille von Hand entkernt, kontrolliert und unmittelbar nach der Ernte verarbeitet. Zwischen Ende Juli und Mitte August läuft die Produktion auf Hochtouren, um die Frische und das volle Aroma der Früchte zu bewahren. Jährlich werden im Vinschgau rund 250 Tonnen dieser besonderen Sorte geerntet. Fast zehn Prozent davon verarbeitet Alpe Pragas und pflegt damit eine enge Verbindung zum Territorium sowie die Philosophie, aus etwas Fragilem etwas Außergewöhnliches zu schaffen.