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Gesellschaftskapital: EUR € 115.000,00 v.e. - Eingetragen im Register der Handelskammer Bozen (C.C.i.A.A.) Nr.: 153931 - Reg. Imp.: 01649060215
 
 
 

ABC der Früchte

Erdbeere
Von der Erdbeere (Fragaria) gibt es 20 Arten in den gemäßigten Zonen der Nordhalbkugel und eine Art in Chile. Die von Alpe Pragas angebaute und verwendete Sorte Senga Sengana ist mittelfrüh reifend mit mittelgroßen, dunkelroten Früchten und wurde um 1950 von Reinhold von Sengbusch gezüchtet. Erdbeeren enthalten so viel Vitamin C, dass 150 g davon den Tagesbedarf decken. Sie enthalten mehr Vitamin C als Orangen oder Zitronen. Außerdem haben sie von allen Obstsorten den  höchsten Gehalt an Mangan. Darüber hinaus sind sie reich an Folsäure, Kalzium, Magnesium und Eisen.

Himbeere
Die Himbeere (Rubus idaeus) ist eine Pflanzenart, die überall in der nördlichen Hemisphäre verbreitet und an Waldrändern und Lichtungen zu finden ist. Man unterscheidet zwischen Sommer- und Herbsthimbeeren. Die von Alpe Pragas verwendete Sorte „Willamette“ gehört zu den Sommerhimbeeren und zeichnet sich durch ihr besonders intensives Aroma aus. Die Früchte weisen einen Vitamin-C Gehalt von 25 mg/100 g auf. Ferner enthalten sie Vitamin A, Biotin und das Flavanoid Rutin.

Johannisbeere
Die Johannisbeere (Ribes) gehört zu den Stachelbeergewächsen und ist ein europäisches Beerenobst. Da die Früchte gewöhnlich am Johannitag, dem 24. Juni reif sind, tragen die Pflanzen den Namen Johannisbeere. Es gibt die rote Johannisbeere (Ribes rubrum) und die schwarze Johannisbeere (Ribes nigrum). Die weiße Johannisbeere ist eine Zuchtform der roten Johannisbeere. Die schwarze Johannisbeere hat von allen Gartenfrüchten den höchsten Vitamin-C Gehalt. Ihre besonders intensiv duftenden Blüten werden auch zur Parfümherstellung verwendet.

Stachelbeere
Die Stachelbeere (Ribes uva-crispa) ist ein zu den Stachelbeergewächsen gehörender, winterkahler Strauch Nord- und Mitteleuropas. Die saftigen Beeren haben einen Durchmesser von etwa 10 - 20 mm. Es gibt sie in vielen Sorten mit roten, grünen und weißen Früchten, die alle säuerlich schmecken. Stachelbeeren enthalten sehr viel Vitamin C, weitere Vitamine sowie Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Sie sind reich an Silizium und wirken somit stärkend auf das Bindegewebe.

Heidelbeere
Die Heidelbeere (Vaccinium myrtillus) ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae) mit etwa 100-150 Arten. Die am weitesten verbreitete und von Alpe Pragas verwendete Art ist die wild wachsende Heidelbeere "Vaccinium myrtillus". Die Waldheidelbeere gedeiht von den Alpen bis zum nördlichen Polarkreis und darüber hinaus. Die Früchte enthalten sehr viel Karotin, Vitamin B6, Vitamin C sowie Magnesium. Sie färben aufgrund der enthaltenen Anthocyane beim Verzehr den Mund und die Zähne rot bis blau. Anthocyane sind auch für ihre antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften bekannt.

  Preiselbeere
Die Preiselbeere (Vaccinium vitis idaea), ist eine Pflanze aus der Gattung der Heidelbeeren. Da die Preiselbeere unempfindlich gegen Frost ist (bis zu -22 °C werden vertragen), kommt sie weltweit in der nördlichen Hemisphäre vor - von der nördlich gemäßigten Zone bis in den arktischen Bereich. Die wegen ihres herbsauren Geschmacks nur selten roh gegessenen Früchte sind äußerst gesund. Neben Vitamin C finden sich auch die Vitamine B1, B2, B3 und Beta-Karotin (Vitamin A), an Mineralstoffen vor allem Kalium, Kalzium, Magnesium und Phosphat. Die von uns verwendete Preiselbeere stammt aus der Wildsammlung und wird vor allem im alpinen und skandinavischen Raum wegen ihres herben und intensiven Geschmacks geschätzt.

Marille
Die Aprikose (Prunus armeniaca) - auch Marille genannt - gehört zur Untergattung Prunophora der zu den Rosengewächsen zählenden Gattung Prunus. Die Aprikose stammt aus Nordost-China, die Römer brachten sie ca. 70 v. Chr. über Anatolien nach Europa. Aprikosen werden vor allem in den Mittelmeerstaaten wie Italien und Spanien angebaut. Es gibt auch nördlicher gelegene Anbaugebiete, wie im Südtiroler Vinschgau, von wo wir unsere Marillen beziehen. Marillen haben einen besonderen Nährwert. Der Gehalt an Kalzium, Kalium, Phosphor und Eisen sowie an den Vitaminen B5, Vitamin C und vor allem an Provitamin A ist so hoch wie bei kaum einer anderen Frucht.

  Kirsche
Die Sauerkirsche, auch Weichsel (Prunus cerasus) genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Rosengewächse. Sie unterscheidet sich von der Süßkirsche (Prunus avium) durch drüsenlose, härtere Blätter und kleine an der Basis des Blütenstands. Der Säuregehalt der Sauerkirschen besteht fast ausschließlich aus Äpfelsäure. Daneben kommen sehr geringe Konzentrationen an Zitronensäure vor. Kirschen haben außerdem einen hohen Gehalt an Vitamin A. Die Sauerkirsche hat einen hohen Stellenwert insbesondere in der Prävention von Herz-Kreislauf- Erkrankungen. Für die menschliche Ernährung kann die Sauerkirsche eine Grundlage für die Versorgung mit antioxidativ wirksamen Phenolen darstellen.

  Hagebutte
Als Hagebutten (Rosa canina) bezeichnet man die Früchte verschiedener Rosen-Arten. Die Hagebutte ist eine Sammelfrucht, die viele kleine Nüsse enthält. Das Fruchtfleisch der im Spätherbst geernteten Früchte entsteht aus dem fleischigen Blütenboden, ist süßsauer und reich an Vitaminen. Die Früchte sind bekannt wegen ihres hohen Gehalts an Vitamin C, sie enthalten aber auch die Vitamine A, B1, B2 und Mineralstoffe. Somit beugen Hagebutten Erkältungs- und Infektionskrankheiten vor und festigen die Gefäße, z. B. bei Venenleiden, helfen bei Zahnfleischbluten und Parodontose und verbessern die Sauerstoffversorgung der Körperzellen. Hagebutten sind somit ein ausgezeichneter Schutz vor freien Radikalen.

  Brombeere
Die Brombeere (Rubus fruticosus) gehört zur umfangreichen Familie der Rosengewächse. Man teilt die Brombeeren in zwei große Gruppen ein, die echten Brombeeren und die Haselblatt-Brombeeren. Die Brombeere ist in den gemäßigten Zonen von Europa, Nordafrika, Vorderasien und Nordamerika beheimatet. Brombeeren sind eine gute Quelle für die Vitamine A und C, sie enthalten Kalium, Magnesium und Kupfer. Brombeeren fördern die Blutbildung und helfen bei Fieber.

  Zwetschge
Die Zwetschge (Prunus domestica) gehört zur Familie der Rosengewächse und zählt zum Steinobst. Die ursprünglich aus Kleinasien stammende Kulturpflaume wurde schon vor 2500 Jahren in Griechenland nachweislich kultiviert und kam im 2. Jahrhundert v. Chr. nach Italien. Aufgrund der umfangreichen B-Vitamine gilt diese Steinobstart als Nervenstärker und Leistungsförderer. Zusammen mit den reichlich enthaltenen Ballaststoffen fördert die Pflaume das psychische und physische Wohlbefinden. Pflaumen liefern außerdem hohe Mengen an Kalium.

  Quitte
Die Quitte (Cydonia oblonga) ist die einzige Art der Gattung Cydonia, die zur Unterfamilie Kernobstgewächse der Familie der Rosengewächse gehört. Quitten stammen ursprünglich wahrscheinlich aus Transkaukasien und sind als eine der ältesten Obstarten seit Jahrtausenden in Südosteuropa beheimatet. Heute werden Quitten vor allem in Südwestasien, sowie in Süd- und Mitteleuropa kultiviert. Quitten werden in Apfel- und Birnenquitten unterschieden. Die Quitte ist für den Rohverzehr im Allgemeinen nicht geeignet, da sie sehr hart und durch die Gerbstoffe wenig schmackhaft ist. Die Erntezeit beginnt meist nach den ersten Nachtfrösten, also vom September bis November. Die Quittenfrucht enthält sehr viel Vitamin C, Kalium, Natrium, Zink, Eisen, Kupfer, Mangan, Fluor und Gerbstoffe sowie viel Pektin als ausgezeichnetes Geliermittel.

  Kastanie
Edelkastanie (Castanea sativa) bezeichnet eine Baumart aus der Familie der Buchengewächse (Fagaceae), sowie deren essbare Früchte. Ursprünglich aus Kleinasien stammend, verbreitete sich die Edelkastanie im Laufe der Zeit im gesamten Raum vom Kaukasus bis nach Portugal. Lange Zeit waren die Kastanien ein sättigendes Grundnahrungsmittel, aus dem Mehl und Brot hergestellt wurde. Das reichlich vorkommende Vitamin B wirkt beruhigend auf das Nervensystem.

Holunder
Der Holunder (Sambucus nigra) ist eine Gattung aus der Familie der
Moschuskrautgewächse. Er enthält weltweit 30-40 Arten und kommt in Mitteleuropa in drei Arten vor, von denen der bekannteste der Schwarze Holunder ist. Von Mai bis Juli blühen am Strauch weiße oder leicht gelbliche Blüten, deren frischer und fruchtiger Duft unverwechselbar und typisch für den Holunder ist. Im August und September beginnen die anfangs roten, später schwarzen Vitamin-C- und kaliumreichen, ungefähr sechs Millimeter großen „Beeren“ zu reifen. Es wird sowohl aus den Blüten wie auch den Beeren des Schwarzen Holunders Sirup hergestellt. Holundersaft und die Holunderbeeren gelten als probate Hausmittel gegen Erkältung. Wirkungsvoll sind die in den Früchten enthaltenen Vitamine C und B, Fruchtsäuren, ätherischen Öle - die auch in den Blüten enthalten sind - Flavonoide und vor allem das farbgebende Anthocyan.
   
 




 
 
 

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