Die ersten Exporte
Das Jahr 2006 stand im Zeichen
der Perfektionierung des
Produkts in allen Bereichen. Es
gab erste Exporterfolge in Japan
und in den Vereinigten
Arabischen Emiraten. Der Anbau
und die Auswahl der Früchte
wurden in Zusammenarbeit mit den
Produzenten weiter verbessert.
Die 340 g- und 120 g-Gläser
wurden leicht umgestaltet, die
Etiketten angepasst und im Sinne
des Corporate Designs weiter
verbessert.
Wir blicken in die Zukunft
Wir blicken bereits gespannt in
die Zukunft. Weitere Neuerungen
stehen an. Es gibt uns Freude
und Ansporn, uns fortwährend zu
verbessern und Sie mit unseren
fruchtigen Köstlichkeiten zu
überraschen. Freuen Sie sich mit
uns auf das, was die Zukunft
bringen mag und lassen Sie sich
auch weiterhin von den
Kreationen aus dem Hause „ALPE
PRAGAS“ verzaubern.
Erweiterung und Optimierung
der Produktion:
Um dem Trend „bewusster
Ernährung” gerecht zu werden,
begann man die Produktion eines
kalorienreduzierten Sortiments
für Diabetiker. Mittlerweile
wurden schon jährlich ca. 25.000
kg Früchte in reinster
Handarbeit verarbeitet. Im
Frühjahr 2005 wurde in eine neue
Koch- und Abfüllanlage für die
Herstellung der Produkte
investiert. Die Inbetriebnahme
beanspruchte viel Zeit und
Einsatz, war jedoch ein
wesentlicher Fortschritt in der
Optimierung der
Produktionsvorgänge, sowie der
Qualitätsgewährleistung. Es war
erstmals möglich, das Produkt
unter Vakuum bei 65 C° zu
kochen. Die thermische Belastung
für die Frucht wird dadurch
weiter reduziert und mehr
wertvolle Vitamine bleiben im
Produkt enthalten. Der Vertrieb
der „ALPE PRAGAS“ - Produkte
wurde ausgedehnt und erstreckte
sich nun von Norddeutschland bis
Süditalien.
Die eigene Produktionsstätte
Die Produktion stieg
kontinuierlich von Jahr zu Jahr.
Das Platzangebot in den
Verarbeitungsräumen wurde
zunehmend knapper, sodass der
Bau einer eigenen Manufaktur
beschlossen wurde. Die
Standortwahl fi el auf den
ehemaligen
Milchwirtschaftsbetrieb von
Stefan Gruber in Prags, wo sich
bereits die Lagerräume für das
Obst befanden. Die Planungen
schritten zügig voran und 2003
wurde der Grundstein der eigenen
Produktionsstätte gelegt, die
bereits am Ende des Jahres
bezogen werden konnte. Viele
Arbeitsschritte wurden in den
neuen Betriebsräumen
erleichtert. Der Verkauf wurde
auf zwei weitere
norditalienische Provinzen
ausgedehnt. Auch die Nachfrage
aus dem Ausland stieg.
Produkte von ALPE PRAGAS waren
nun in Wien, München und Mailand
erhältlich.
Nachfrage & Wachstum
Die Marke hatte sich in der
näheren Umgebung etabliert,
Genießer schätzten die
Fruchtigkeit und Natürlichkeit
der Produkte und man gewann die
ersten Kunden im
norditalienischen Raum. Im Jahr
2000 wurde die Produktion zum
ersten Mal nennenswert
erweitert. Neben den eigenen
Früchten wurden auch andere
Früchte aus kontrolliertem
Anbau, wie die Marillen aus dem
Vinschgau, verarbeitet. Die
Nachfrage nach neuen Produkten
wuchs stetig. 2001 wurde
erstmals eine Linie von
süß-sauren Marmeladen entwickelt
und hergestellt. Die so
genannten “Chutneys” sind eine
ideale Kombination zu
verschiedenen Käsesorten, kaltem
Fleisch und Wild. Auch die
Auswahl der Fruchtaufstriche
wurde um weitere
Geschmacksrichtungen wie
Marille/Hagebutte, Kirsche,
Brombeere und Zwetschge
erweitert.
Die Marke ALPE PRAGAS
entsteht
Geeignete Herstellungsräume
wurden angemietet und
eingerichtet. Die Philosophie
war immer schon klar: Höchste
Qualität, vom Fruchtanbau bis
zum fertigen Produkt.
Die Marke „ALPE PRAGAS“
entstand. Der Name lässt sich
auf eine der ersten
Bezeichnungen des Pragser Tales
zurückführen. Seit Anfang stand
er als Begriff für Herkunft und
Qualität. Weitere Sorten von
Fruchtaufstrichen und erste
Fruchtsirupe wurden bereits 1998
unter der Marke „ALPE PRAGAS“ in
ausgewählten Geschäften in ganz
Südtirol zum Kauf angeboten. Im
darauf folgenden Jahr wurden
erstmals auch eingelegte Früchte
hergestellt. Kontinuierlich
arbeitete man zudem an der
Erweiterung des Früchteanbaus
und der Verfeinerung der
Rezepturen.
Die erste Marmelade
Auch die nächste Ernte verlief
zufriedenstellend und man
beschloss, den Anbau auf weitere
Beerenarten wie Johannisbeeren
und Stachelbeeren auszudehnen,
sowie einen Teil der Früchte
selbst zu verarbeiten. Auf dem
mütterlichen Herd wurden erste
Probekochungen nach alten
Hausfrauenrezepten vorgenommen.
Die Ergebnisse waren
hervorragend und nach
mehrmaligen Verfeinerungen und
verschiedenen Analysen konnte
mit der ersten Produktion
begonnen werden. Gleichzeitig
gründete man die Firma „Pragser
Beeren KG“mit dem Ziel der
Veredelung und Vermarktung der
eigenen Früchte.
Im Dezember 1997 war es dann
soweit: Zum ersten Mal waren
Fruchtaufstriche aus Himbeeren
und Erdbeeren in Pustertaler
Feinkostläden erhältlich.
Die Idee und ersten Versuche
Es begann im Jahr 1995. Im
Südtiroler Pragsertal, einem
kleinen Seitental im oberen
Pustertal, das von den
herrlichen Bergen der Dolomiten
eingerahmt und vom bekannten
Pragser Wildsee abgeschlossen
ist, entstand die Idee, die
Gunst des hochalpinen Klimas für
den Anbau von Früchten zu
nutzen. Stefan Gruber, der
Gründer der Firma, und sein
Freund Hartwig Weidacher,
begannen gemeinsam auf ihren
Höfen auf 1.250 m Meereshöhe
Beerenobst anzubauen. Die ersten
Anbauversuche ergaben Erdbeeren
und Himbeeren, welche sich durch
intensives Fruchtaroma, sowie
dem hohen Fruchtzuckergehalt
auszeichneten. Von der Qualität
überzeugt, wurde der Anbau auf
drei Hektar ausgeweitet und die
frischen Früchte in der näheren
Umgebung verkauft.
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